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Die 14 wichtigsten SEO Tipps für Anfänger: Mehr Sichtbarkeit für deine Website inkl. Checkliste

SEO Tipps und Tricks Block und PC
geschrieben am 06/11/2023  
Kategorie: SEO 

In diesem Artikel haben wir 14 unschlagbare SEO-Tipps für Anfänger zusammengestellt, die du gleich umsetzten kannst. 

Diese SEO Tipps sind einfach zu verstehen, sodass du sofort loslegen kannst. Also, packen wir es an und machen deine Website unschlagbar!

SEO Tipp Nr. 1: Greife zu den richtigen Keywords mithilfe einer ausführlichen Keywordrecherche

Keywordrecherche beschreibt die Suche nach den richtigen Wörtern oder Phrasen, die Menschen in Suchmaschinen wie Google eingeben, um etwas zu finden. Unter einem Keyword versteht man die Suchbegriffe, die Nutzer bei ihrer Suche im Internet verwenden. Keywords oder Schlüsselwörter sind das Herzstück jeder SEO-Strategie. 🔎

By the way: Hast du dich dich schonmal selbst analysiert welche Suchbegriffe du bei Google eingibst? Wenn nicht beobachte dich selbst das nächste Mal dabei. Gibst du eher nur ein oder zwei Wörter oder meist längere Sätze ein? Lass gerne einen Kommentar dazu da.

Hier nochmal ein Beispiel für dich:

Stell dir vor, du hast einen Online-Shop für Wanderschuhe 👞. Du möchtest wissen, welche Suchbegriffe die Leute verwenden, um „Wanderschuhe“ zu finden. Sind es „beste Wanderschuhe“ oder vielleicht „Wanderschuhe für Bergtouren“? 

Ein Keyword kann aus einem einzigen Wort oder aus ganzen Sätzen/Fragesätzen bestehen. Es sind die Wörter und Phrasen, die Nutzer in Suchmaschinen eingeben, um Inhalte zu finden.

Und warum sollte ich jetzt eine Keywordrecherche durchführen?

Durch die Keywordrecherche findest du heraus, welche Begriffe am häufigsten gesucht werden und wie groß der Wettbewerb für diese Begriffe ist. 

Mit diesen Informationen kannst du dann deine Website oder deinen Online-Shop so optimieren, dass sie besser in den Suchergebnissen erscheinen. Es ist ein bisschen wie Angeln: Du willst den besten Köder auswählen, um die meisten Fische zu fangen!

Google und andere Suchmaschinen nutzen Keywords, um die Relevanz einer Seite für ein bestimmtes Thema einzuschätzen.

Unsere 4 Tipps zur Keywordrecherche zusammengefasst

  • Um relevante Inhalte erstellen zu können, sollte eine aktuelle Keywordrecherche durchgeführt werden. Ermittle hierbei relevante Schlüsselbegriffe, nach denen deine Zielgruppe tatsächlich sucht, clustere und ordne diese und integriere sie in deinen Content, bzw. erstelle zu diesen Suchbegriffen relevanten Content.
  • Verwende Tools wie Sistrix, den Google Keyword Planner oder kostengünstigere Tools wie Ubersuggest, um relevante und wirklich passende Keywords für deine Dienstleistung zu finden, zu überprüfen und um stets auf dem neuesten Stand über die Keyword-Veränderung zu bleiben. Denn die Relevanz und Beliebtheit von Keywords kann sich stets ändern.
  • Analysiere deine Konkurrenten und schaue, welche Keywords deine Mitbewerber nutzen und wie du dich davon differenzieren kannst.
  • Damit du dich nicht in einem Haifischbecken gefangen fühlst, berücksichtige vor allem Long-Tail-Keywords, denn diese mehrwörtigen Phrasen haben in der Regel oft weniger Wettbewerb und sprechen eine spezifische Zielgruppe an.

SEO Tipp Nr. 2: Optimiere deine Meta-Tags

Die SEO Metadaten (Title und Description) sind meistens der erste Anknüpfungspunkt, den Interessenten und neue Besucher mit deiner Website haben. Sie werden dir bei deiner Google Suche als Vorschau bzw. mögliche Ergebnisse/Auswahlmöglichkeiten angezeigt (siehe Beispiel auf dem Foto), wenn eine Person im Internet nach etwas sucht. Vergleichbar mit dem Schaufenster eines stationären Geschäfts.

Optimiere darum die Meta-Titel und -Beschreibungen deiner Seiten passend, sodass Interessenten die Kurzzusammenfassung (Snippet) deiner eigenen Seiten attraktiv finden und genau wissen, was sie erwarten wird. Zudem kann sich hierdurch deine Klickrate (CTR) erhöhen was natürlich sehr vorteilhaft ist. 😃

Du merkst gerade selbst, dass der Meta-Titel und die Meta-Beschreibung ganz entscheidend für die Suchmaschinenplatzierung deiner Website sind. Sie sollten deine Hauptkeywords enthalten und prägnant den Inhalt deiner Seite beschreiben.

Der Title an sich gehört mit zu den wichtigsten Elementen bei der Optimierung. Die enorme Bedeutung des Title basiert darauf, dass nirgendwo sonst der Inhalt des Dokuments so knapp und präzise formuliert werden muss (ganz schön tricky 😉) wie in den Suchmaschinenergebnissen selbst. Die Nennung aller entsprechenden Hauptkeywords im Title ist aufgrund der enormen Bedeutung natürlich Pflicht. Der Title muss inhaltlich nicht nur den Suchmaschinen, sondern auch den Nutzern gefallen. Denn selbst der erste Platz auf der Ergebnisliste bei Google (SERPs) ist nicht von Vorteil, wenn die Nutzer sich für die anderen sichtbaren Ergebniseinträge mehr begeistern können.

Mit der Seitenbeschreibung (engl. description) kannst du deine eigene Zusammenfassung des Seiteninhalts anbieten. Eine gut und attraktiv formulierte Meta-Description regt eher zu einem Klick in den SERPs an als eine schlechte. Insofern kann eine Meta-Description als indirekter Rankingfaktor gesehen werden.

Unsere Tipps für die Optimierung der SEO Metadaten

Titel und Beschreibung sollten die Hauptkeywords enthalten und den Inhalt deiner Seite aussagekräftig und ansprechend beschreiben.

Wir selbst nutzen den Snippet Generator von Sistrix um die bestmögliche Pixelanzahl der Metadaten auszunutzen: https://app.sistrix.com/de/serp-snippet-generator

SEO Tipp Nr. 3: Hochwertigen Content erstellen 

Erstelle qualitativ hochwertigen und für deine Nutzer relevanten Content, denn Content ist King! 👑

Hochwertiger Content sorgt nicht nur für einen Mehrwert für die Besucher deiner Seiten, sondern signalisiert auch den Suchmaschinen, dass deine Website relevant und vertrauenswürdig ist. 

Inhalt ist das, was deine Besucher lesen, sehen und erleben. Stelle sicher, dass der von dir publizierte Inhalt möglichst einzigartig, relevant, aktuell und nützlich für deine Zielgruppe ist. Dies wird nicht nur deine Position in den Suchergebnissen verbessern, sondern auch die Verweildauer der Besucher auf deinen Seiten erhöhen. Deine Inhalte sollten zudem immer gut recherchiert und fehlerfrei sein. 

Unsere Empfehlungen für erstklassigen Content

  • Schreibe originell und einzigartig: Kopierte Inhalte werden von Suchmaschinen abgestraft und von Besuchern nicht wertgeschätzt.
  • Aktualität zählt: Aktualisiere deine Inhalte regelmäßig und halte dich über Trends in deiner Branche auf dem Laufenden. Verwende, sofern möglich, aktuelle Daten und Studien, um deine Argumente zu untermauern.
  • Benutzerfreundlichkeit: Strukturiere deinen Content so, dass er leicht verständlich und gut lesbar ist. Verwende Aufzählungszeichen, Zwischenüberschriften und kurze Absätze.
  • Hinweis: Nutze Tools wie Chat GPT nur zur Inspiration oder wenn du gerade eine Schreibblockade hast! 😅 Behalte immer im Hinterkopf, dass diese Tools keine einzigartigen und neuen Inhalte kreieren können, sondern sich selbst an bereits vorhandenen Informationen bedienen.

SEO Tipp Nr. 4: Mobile Optimierung sicherstellen

Stelle sicher, dass deine Website auf Mobilgeräten gut funktioniert und schnell lädt.

In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, dass eine Website auf mobilen Geräten einwandfrei funktioniert. Immer mehr Menschen nutzen ihre mobilen Geräte, um im Internet von unterwegs oder zu Hause zu surfen. Daher ist es wichtig, dass deine Website auf Smartphones und Tablets genauso gut aussieht und funktioniert wie auf dem Desktop.

Dies verbessert nicht nur das Nutzererlebnis, sondern beeinflusst auch das Ranking deiner Website positiv. Spätestens seit Google’s Mobile-First-Indexierung ist klar, dass die mobile Version einer Website für die Indexierung und das Ranking herangezogen wird.

Tipps für eine mobile Optimierung

  • Responsive Design: Deine Website sollte sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen. Achte also unbedingt darauf, dass deine Website responsiv optimiert ist und die Ladezeiten auf mobile hin optimiert sind.
  • Vermeide Flash: Viele mobile Geräte unterstützen Flash nicht, verwende stattdessen HTML5.
  • Große Touch-Elemente: Stelle sicher, dass Links und Schaltflächen groß genug sind, um auf einem Touchscreen leicht getippt werden zu können.
  • Nutzt du den Chrome Browser dann kannst du unter der Suche im Chrome Web Store nach einem Responsive Checker fündig werden oder direkt unter den Browser Einstellungen/weitere Tools/Entwicklertools dir deine Seite auf unterschiedlichen Endgeräten anzeigen lassen.

SEO Tipp Nr. 5: Interne Verlinkung optimieren

Die richtige interne Verlinkungsstrategie hilft dir dabei, den Traffic auf deiner Website besser zu verteilen und die Autorität bestimmter Seiten zu stärken.

Zielführend gesetzte interne Verlinkungen helfen nicht nur den Suchmaschinen, den Zusammenhang zwischen verschiedenen Inhalten auf deiner Website zu verstehen, sondern es fördert auch die Verweildauer der Nutzer auf deiner Seite.

Durch eine durchdachte interne Verlinkungsstrategie kann die Link-Power auf deiner Website ideal verteilt und zugleich den Benutzern geholfen werden, den für sie relevanten Content zu entdecken.

Erleichtere dem Nutzer die Suche nach weiteren nützlichen und relevanten Inhalten auf deiner Website mit internen Links und guten Ankertexten auf deinen Seiten.

Ein Ankertext ist der anklickbare Text eines Links. Dieser Ankerlink kann z.B. intern zu einem anderen Beitrag oder einer anderen internen oder externen Seite verlinken. Am besten sind Ankertexte, die “sprechend” (also nicht einfach nur aus “hier” klicken bestehen, sondern mit einem Keyword der Folgeseite geschmückt sind).

Google versteht bei den “sprechenden” Ankertexten besser, worauf eigentlich verlinkt wird und so sind beschreibende Texte kontextuell sehr wertvoll in der Suchmaschinenoptimierung. Vor allem intern gibt es viel Potenzial und du sendest durch sinnvolle Ankertexte dem Algorithmus positive Signale zur Authentizität und der Relevanz deiner Website für das jeweilige Thema.

Unsere Best Practices für interne Links

  • Verwende aussagekräftige Anker: Nutze zielführende Ankertexte, die den Inhalt der verlinkten Seite bereits vorab möglichst genau beschreiben. Anstatt „hier klicken“ solltest du beschreibende Anker-Texte verwenden.
  • Nicht zu viele Links: Überlade deine Seiten nicht mit internen Links. Weniger, aber relevante Links sind effektiver.
  • Verlinke zu wichtigen Seiten: Verlinke relevante Inhalte innerhalb deiner Website, um die Nutzer länger auf deiner Seite zu halten. Dies kann die Autorität dieser Seiten erhöhen.

SEO Tipp Nr. 6: Optimiere Bilder

Verkleinere Bilder, um die Ladezeiten zu reduzieren und füge ihnen aussagekräftige Alt-Texte hinzu.

Die Optimierung von Bildern ist nicht nur für die Ladezeit wichtig, sondern auch für die Barrierefreiheit deiner Website. Einige Menschen sind auf Sprachassistenten angewiesen und für diese sind Bildbeschreibungen sehr wichtig, daher werden sie auch von Google ins Rating mit einbezogen.

ALT-Attribute von Bildern sind alternative Bildbeschreibungen, die einer Suchmaschine wertvolle Informationen zum eingebundenen Bild liefern. Dadurch können Bilder von Suchmaschinen besser ausgewertet und einem Keyword oder Themenbereich zugeordnet werden. Der Text in der alternativen Bildbeschreibung erscheint außerdem anstelle des Bildes im Browser, falls es nicht geladen werden kann.

Zusätzlich werden die Bildbeschreibungen in den ALT-Attributen von den Voice-Browsern unterstützt und vorgelesen. Hierdurch wird eine Barrierefreiheit erreicht, die es auch Menschen mit Sehbehinderung ermöglicht, die Inhalte einer Webseite verstehen zu können.

Es ist zusätzlich vorteilhaft, einem Bild einen eindeutigen und sinnvollen Dateinamen zu geben. Somit kann das Bild von Suchmaschinen besser interpretiert werden, was unter anderem auch für mehr Besucher über die Google Bildersuche sorgen kann. Ist auf einem Bild beispielsweise eine Katze abgebildet, so sollte der Dateiname „katze.jpg“ lauten und nicht „DSC001.jpg“.

Unsere Tipps für optimierte Bilder

  • Nutze neben dem Titel ALT-Attribute zur alternativen Bildbeschreibung und liefere ergänzende und wertvolle Informationen zum Bild.
  • Vergib eindeutige und sinnvolle Dateinamen und erreiche mehr Besucher über die Bildersuche und effektive Interpretation durch Suchmaschinen.
  • Nutze eigene Fotos anstelle von Stockfotos.
  • Nutze passende Bildmaße und komprimiere deine Bilder mit einem Komprimierungstool wie z.B. TinyPNG.

Anbei ein Beispiel anhand eines meiner Bilder aus meiner WordPress Mediathek:

SEO Tipp Nr. 7: SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat ist eine spezielle kleine Datei, die dafür sorgt, dass die Informationen einer Firma oder Organisation sicher im Internet übertragen werden können.

Wenn du dieses Zertifikat auf deinem Server einrichtest, schaltest du sozusagen ein „Sicherheitsschloss“ frei. Das erkennst du am „https“ vor der Website-Adresse im Browser, wobei das „s“ für „sicher“ steht.

Warum ist das wichtig?

Weil es dafür sorgt, dass Daten wie Kreditkartennummern oder Passwörter sicher von deinem Computer zum Server der Website gelangen.

Dies ist besonders wichtig, insbesondere für Online-Shops oder Seiten bei denen Downloaddateien oder Eintragungsformulare zu finden sind.
Das SSL-Zertifikat verknüpft immer drei Dinge miteinander: den Namen der Website (wie zum Beispiel „www.meine-website.de“), den Namen der Firma oder Organisation, die dahintersteht, und deren Standort. Um den extra Schutz zu aktivieren, muss die Firma das SSL-Zertifikat auf ihrem Server installieren. Danach sind alle Daten, die zwischen deinem Browser und der Website hin- und hergeschickt werden, sicher verschlüsselt.

HTTPS ist die verschlüsselte Variante des HTTP-Protokolls und sollte bei allen Websites zum Einsatz kommen. Der Großteil der Browser warnt vor nicht verschlüsselten Verbindungen.

Unser Tipp für das SSL-Zertifikat

Stelle sicher, dass deine Website über HTTPS läuft, um das Vertrauen der Nutzer und Suchmaschinen zu gewinnen.

SEO Tipp Nr. 8: Seitenladezeiten reduzieren/optimieren

Die Ladezeit von Seiten ist ein wichtiger Ranking-Faktor und spielt für die User Experience der Seite eine wichtige Rolle. 

Schnelle Ladezeiten sind ein Muss, denn eine langsame Website kann potenzielle Kunden abschrecken. Suchmaschinen berücksichtigen die Ladegeschwindigkeit einer Seite als einen relevanten Rankingfaktor. Die Geschwindigkeit deiner Website ist also nicht nur für die Benutzer wichtig, sondern auch für Suchmaschinen.

Ladezeiten von über 5 Sekunden sind nicht nur für das Google Ranking, sondern insbesondere auch für die kurzweilige Aufmerksamkeits- und Geduldspanne deiner Website Besucher zu hoch. 

Die Optimierung von Ladezeiten gilt als komplex, da die Ursachen vielfältig und die Verbesserung der Werte komplex sein kann. Überprüfe in einem ersten Schritt, welche Teile der Seite langsam ausgeliefert werden und versuche von dort, Schritt für Schritt zu besseren Ladezeiten zu gelangen.

Unsere Best Practices für eine beschleunigte Website

  • Nutze Tools: Nutze Google PageSpeed Insights, um die Ladezeit deiner Website zu überprüfen und Tipps zur Optimierung zu erhalten.
  • Bilder optimieren: Verkleinere die Größe deiner Bilder und verwende moderne Formate wie WebP.
  • HTML-, JavaScript- und CSS-Dateien komprimieren: Durch die Komprimierung von HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien kann die Dateigröße vor Übertragung durch das Netzwerk verringert werden. Kleinere Dateigrößen wirken sich grundsätzlich immer positiv auf die Ladezeit aus, da der Browser weniger Bytes herunterladen muss.
  • Browser-Caching nutzen: Caching beschreibt den Prozess, mit dem bestimmte Daten der Website auf verschiedene Weise zwischengespeichert werden. Dadurch müssen die Daten nicht immer vom Hosting bis zum Besucher einer Website übertragen werden und stehen stattdessen direkt zur Verfügung. Dies verbessert die Ladezeit.
  • Lazy Loading: Eine langsam ladende Website verschwendet Verarbeitungszeit und andere Systemressourcen. Nachdem eine Medienressource heruntergeladen wurde, muss der Browser sie dekodieren und ihren Inhalt im Ansichtsfenster darstellen. Das Lazy-Loading von Bildern und Videos verringert die anfängliche Ladezeit der Seite, das anfängliche Gewicht der Seite und die Nutzung der Systemressourcen, was sich alles positiv auf die Leistung auswirkt.
  • Reduziere Redirects: Zu viele Weiterleitungen können die Ladezeit verlangsamen.

SEO Tipp Nr. 9: Strukturierte Daten nutzen

Schema-Markup hilft Suchmaschinen, den Inhalt deiner Seite besser zu verstehen.

Schema.org hat das Ziel, Schemata für strukturierte Daten auf Webseiten zu erstellen, zu pflegen und zu fördern. Diese Vokabulare decken Entitäten, Beziehungen zwischen Entitäten und Aktionen ab und können durch ein gut dokumentiertes Erweiterungsmodell leicht erweitert werden.

Strukturierte Daten auf deiner Website können dazu führen, dass deine Seite in den Suchergebnissen prominenter dargestellt wird.

Durch die Verwendung des Schema.org-Markups kann man beispielsweise Produktdetails, Unternehmensinformationen oder Veranstaltungen hervorheben. Dies erhöht nochmals die Wahrscheinlichkeit, dass deine Website mit zusätzlichen Informationen in den Suchergebnissen (SERPS) angezeigt wird, wie z.B. mit Kundenbewertungen in Form von Sternebewertungen oder Veranstaltungsterminen.

Unser Tipp für Strukturierte Daten

Integriere strukturierte Daten (Schema Markup), um Suchmaschinen zusätzliche Informationen über den Inhalt deiner Seite zu geben, diese helfen Suchmaschinen, den Inhalt deiner Website besser zu verstehen.

SEO Tipp Nr. 10: Google Business Profile (ehemals Google My Business)

Google Business Profile ist vor allem für SEO wichtig, das lokal ausgerichtet ist.

Mit der Verwendung von Google Business Profile kannst du die Sichtbarkeit deines Unternehmens in der Google Suche sowie bei Google Maps steigern und sowohl die Darstellung als auch die Informationen deines Eintrags ganz einfach selbst verwalten.

Mit einem kostenlosen Eintrag haben sogar Unternehmen ohne eigene Website die Chance, ein hohes Ranking innerhalb der organischen Websuche zu erzielen.

Unser Tipp für Google Business Profile

Ob du ein lokales Unternehmen betreibst oder nicht, erstelle bzw. optimiere dein Google Unternehmensprofil für bessere lokale Suchergebnisse und generelle Auffindbarkeit.

SEO Tipp Nr. 11: Hochwertige Backlinks aufbauen

Ein Rückverweis, den man oft auch als Backlink bezeichnet, ist ein Verweis von einer Website auf eine andere.

Stell dir das wie eine Empfehlung vor: Eine Website sagt quasi „Hey, schau mal hier, diese andere Seite ist echt interessant!“ Und genau das werten Suchmaschinen wie Google als Pluspunkt. Es ist so, als würde die Webseite für ein bestimmtes Thema als besonders wichtig oder relevant angesehen.

Je mehr solcher „Empfehlungen“ oder Backlinks eine Seite hat und je besser die Qualität dieser Links ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Seite in den Suchergebnissen weit oben erscheint.

Google hat als erstes Unternehmen dieses Thema überhaupt populär gemacht. Der bekannte PageRank-Algorithmus hat Backlinks gewichtet. Und daran hat sich bis heute nichts geändert, nur kann Google heute Manipulationen viel besser erkennen als zu den Anfängen.

Backlinks sind schon immer ein Teil von SEO, die Methoden haben sich über die Jahre gewandelt. In der Vergangenheit wurden oftmals Methoden eingesetzt, die gegen die Regeln von Google verstoßen oder gar schädlich sind.

Seriöses Linkmarketing ist stets aufwändig, heute aber alternativlos.

Nicht wenige Unternehmen mussten sich in den letzten Jahren sogar gezielt mit dem Thema Linkabbau beschäftigen, um schädliche Links wieder loszuwerden. Gekaufte Links, Russenlinks, Gästebuchlinks, es gab eine Fülle an Versuchen, Google auszutricksen und auch viele Rauswürfe bei Google mit fatalen Folgen bis hin zur Insolvenz der Unternehmen. Und Google konnte zunehmend Inhalte besser verstehen. Deswegen ist die Gewichtung von Backlinks von Anfangs nahezu 100% deutlich zurückgegangen auf etwas unter 50%.

Mithilfe des PageRank-Algorithmus wird die Qualität von Links bewertet.

Die jeweiligen Linktexte sind hierbei ebenso wichtig, wie das Alter des Links. Der Grundgedanke dabei ist simpel und genial zugleich: Wenn viele fremde Webseiten einen Link auf eine einzelne Website setzen, dann muss diese Website einen interessanten Inhalt bieten.

Backlinks sind also noch immer ein zentraler Rankingfaktor. Es ist allerdings wichtig, auf Qualität statt Quantität zu setzen. Suchmaschinen bewerten die Qualität und Relevanz der Seiten, die auf deine Website verlinken.

Unsere Tipps für hochwertige Backlinks

  • Bemühe dich um Backlinks von vertrauenswürdigen und relevanten Websites.
  • Baue Beziehungen zu Branchenexperten und Influencern auf und biete qualitativ hochwertigen Content, der es wert ist, verlinkt zu werden.

SEO Tipp Nr. 12: Vermeide Duplicate Content

Unter Duplicate Content versteht man das mehrfache Vorkommen ein und desselben Inhalts auf mehreren Webseiten, wenn ihre Inhalte zu mindestens 85% identisch sind.

Doppelte Inhalte können der SEO-Performance schaden. Erstens zeigt Google im Allgemeinen nur eine der doppelten Seiten an und filtert andere Instanzen aus dem Index und den Suchergebnissen heraus, und diese Seite ist möglicherweise nicht die Seite von dir, für die du Rankings erzielen möchtest.

Doppelter Inhalt stellt für Suchmaschinen ein großes Problem bei der Indexierung von Webinhalten dar und sollte daher unbedingt vermieden werden, um negative Auswirkungen auf deiner Webseite zu verhindern.

In einigen Fällen können Suchmaschinen doppelte Seiten auch als Versuch betrachten, Rankings zu manipulieren, und können daher deine Website herunterstufen oder sogar ignorieren. Außerdem können doppelte Seiten dein Link-Profil schwächen.

Unsere Tipp zur Vermeidung von Duplicate Content

Stelle sicher, dass jeder Inhalt auf deiner Website einzigartig ist und nicht auf mehreren Seiten dupliziert wird.

SEO Tipp Nr. 13: Technische SEO überwachen

Technische Probleme sollten unbedingt vermieden werden, damit Suchmaschinen-Bots deine Webseiten korrekt aufnehmen können. Fehler auf deiner Website können dein Ranking beeinträchtigen.

Erfüllt deine Website die technischen Voraussetzungen, um deine Reichweite nachhaltig zu steigern? Überprüfe regelmäßig den technischen Zustand deiner Website, z.B. durch einen Website-Crawler wie Screaming Frog.

Eine erhöhte Fehleranzahl ist ein schlechtes Qualitätsmerkmal und frustriert nicht nur Suchmaschinen-Robots, sondern natürlich auch die Besucher deiner Website.

Unsere Best Practices für technisch sauberes SEO

  • Achte darauf, dass deine Webseiten korrekt verlinkt sind und Besucher nicht auf gelöschte Seiten verwiesen werden (404 Nicht gefunden), keine Serverfehler auftreten (5XX Status Codes), deine Webseiten in einer annehmbaren Zeit abgerufen werden können (Timeouts) und du auf keine für Suchmaschinen nicht auswertbare Inhalte verlinkst.
  • Achte auch darauf, dass deine XML-Sitemap aktuell ist und regelmäßig an Suchmaschinen gesendet wird.
  • Verwende Tools, um Crawling-Fehler zu identifizieren und zu beheben. Mit der Google Search Console oder den Screaming Frog lassen sich Fehler identifizieren, welche nicht direkt sichtbar, aber für dein Ranking relevant sind.

SEO Tipp Nr. 14: Nutze Webmaster-Tools

Die Search Console, früher auch als „Webmaster Tools“ bekannt, ist ein kostenloser Service von Google, der dir die Möglichkeit gibt, deine eigene Webseite zu überwachen und zu analysieren.

Obwohl der Dienst seit Anfang 2015 offiziell als „Search Console“ bezeichnet wird, wird der alte Name „Webmaster Tools“ immer noch synonym verwendet. Die Webmaster Tools unterstützen dich bei der Suchmaschinenoptimierung eigener Webseiten, da sie einen anderen Fokus als Google Analytics setzen, ergänzt sich beides hervorragend.

Mit der Search Console kannst du deine Webseite auf verschiedene Arten überprüfen, etwa auf Programmierfehler, Probleme in der Sitemap, bei internen Verlinkungen oder in der URL-Struktur.

Aber das ist noch nicht alles: Du kannst sehen, über welche Links und Suchanfragen die Nutzer auf deine Seite gelangen, und vieles mehr, einschließlich des Crawl-Verhaltens der Google-Bots und des Indexierungsstatus.

Unsere Tipps zur Nutzung von Webmaster-Tools

Melde deine Website bei der Google Search Console und Bing Webmaster Tools an, um wertvolle Daten und Feedback zu erhalten.

SEO Checkliste als pdf zum downloaden!

Hol dir die SEO Checkliste mit allen 14 Tipps nochmals zusammengefasst zum nachlesen, downloaden und abhacken. So kannst du in deinem Tempo, die Tipps durchgehen und umsetzten. Viel Erfolg!

Bonus Tipp: Nutze Soziale Signale

Positive soziale Signale können als Anzeichen für die hohe Qualität deiner Webseite gesehen werden und zur organischen Suchmaschinenplatzierung deiner Seite beitragen.

Soziale Signale, auch bekannt als Social Signals, sind die Interaktionen und Feedbacks, die Nutzer auf sozialen Medien zeigen. Diese Interaktionen können in Form von Likes, Posts, Shares, Tweets und Kommentaren auftreten und sind alle auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen zu finden.

Social Signals bieten wertvolle Einblicke in die Sichtbarkeit deiner Webseite im sozialen Netzwerk und können als Qualitätsindikator herangezogen werden.

Obwohl Google die Nutzerinteraktionen wie Likes und Shares nicht als direkte Rankingfaktoren für die Suchergebnisse ansieht, haben sie dennoch eine Rolle.

Sie tragen zum Website-Traffic bei und können dadurch die Reichweite und letztlich auch die Position in den Suchergebnissen beeinflussen. Du fragst dich vielleicht, warum Google diesen sozialen Signalen nicht mehr Gewicht beimisst? Die Antwort ist eigentlich recht einfach: Es ist ziemlich leicht, diese Interaktionen auf den sozialen Medien zu manipulieren, ähnlich wie es bei Backlinks der Fall ist. Daher bieten sie für Google keinen echten Mehrwert bei der Bewertung der Qualität einer Seite. Hinzu kommt, dass diese Daten nicht im Besitz von Google sind und jederzeit entfernt werden können, was die Zuverlässigkeit der Suchergebnisse beeinträchtigen würde. Dennoch sind diese sozialen Signale nicht völlig irrelevant; sie fungieren als unterstützende Elemente für wichtigere Rankingfaktoren und können beim Aufbau von Backlinks hilfreich sein.

Unsere Tipps zur Nutzung von sozialen Signalen

  • Ein aktives und gut gepflegtes Social-Media-Profil kann in den Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) weit oben landen. Hier zählen vor allem regelmäßige, frische Posts und ein gut gestaltetes Profil. Videos sind auch eine tolle Möglichkeit, denn sie werden ebenfalls in Googles Suchergebnissen angezeigt.
  • Integriere Social-Media-Buttons auf deiner Website und fördere das Teilen deiner Inhalte in den sozialen Netzwerken.
  • Teile deine Inhalte selbst in sozialen Medien, um deine Sichtbarkeit gezielt zu erhöhen und mehr Traffic auf deine Seite zu lenken.
  • Erweiterte Reichweite: Wenn die Inhalte deiner Webseite viele Likes und Shares erhalten, wird dein Content in den sozialen Medien weiterverbreitet. Das steigert die Aufmerksamkeit für dein Unternehmen und vergrößert deine Reichweite. Egal ob Shares, Likes oder Kommentare – alles trägt zu einer erweiterten Erfolgsspanne bei.
  • Wertvolle Backlinks schaffen: Soziale Netzwerke sind ein idealer Ort, um wertvolle Backlinks zu generieren. Hochqualitative und organische Verlinkungen sind ein wichtiger Faktor für das Suchmaschinenranking und sollten daher nicht außer Acht gelassen werden.
  • Erfolg beim Markenaufbau: Social-Media-Plattformen sind hervorragende Instrumente für den Markenaufbau deines Unternehmens. Die Interaktionen der Nutzer, wie das Teilen und Liken deiner Inhalte, unterstützen die Markenbildung. Wenn Google dein Unternehmen oder deine Marke oft in direkten Suchanfragen sieht, kann das deine Position als Experte im Feld festigen.

Fazit

Wir hoffen, dass dieser Guide dir den Einstieg in die spannende Welt der Suchmaschinenoptimierung erleichtert hat. Mit den oben genannten Tipps bist du sehr gut gerüstet, um die Sichtbarkeit deiner Website zu erhöhen und sie für deine Besucher und für Suchmaschinen bestmöglich zu optimieren.

Denk daran, SEO ist ein Marathon, kein Sprint.

Es wird Zeit und Geduld brauchen, aber die Ergebnisse sind es wert. Wenn du dranbleibst und die hier vorgestellten Tipps konsequent anwendest, wirst du sicherlich bald die Früchte deiner Arbeit ernten können.

In der schnelllebigen Welt des digitalen Marketings ist es extrem wichtig, stets auf dem neuesten Stand zu sein. SEO ist das Herzstück der digitalen Welt. Um in den Suchmaschinen langfristig erfolgreich zu sein, ist es wichtig, ständig an seiner SEO-Strategie zu arbeiten und diese an die sich ändernden Algorithmen und Trends anzupassen.

Bevor du dich auf deine SEO-Reise begibst, möchten wir dich ermutigen, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Die Welt des SEO ist ständig im Wandel, und es ist wichtig, immer die neuesten Trends und Techniken im Auge zu behalten. Abonniere unseren Newsletter, folge mir auf Social Media oder schau einfach regelmäßig hier vorbei, um immer up-to-date zu sein.

Hast du Fragen oder Anregungen? Dann lass es uns in den Kommentaren wissen. Wir freuen uns immer, von euch zu hören und euer Feedback ist Gold wert für uns. Also, bis zum nächsten Mal – und viel Erfolg auf deiner SEO-Reise!

Solltest du noch Fragen zu unseren SEO Tipps haben oder Unterstützung bei der optimalen Umsetzung von diesen wünschen, dann melde dich bei uns.

Es grüßt dich von Herzen deine Ramona und Team


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